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Weihnachtsgeschäft:Ausgaben für Mode sinken

Die Deutschen wollen in diesem Jahr zu Weihnachten zwar insgesamt mehr ausgeben, allerdings weniger für Mode im stationären Handel. Online-Händler können sich auf steigende Umsätze freuen, vor allem, wenn sie Veranstaltungs-Tickets und Reisen verkaufen, wie die Unternehmensberatung EY (Ernst & Young) ermittelt hat.

Das durchschnittliche Geschenkbudget der Bundesbürger steigt nach Einschätzung der Marktforscher im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf 282 Euro, das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2007.

Allerdings wollen die Deutschen deutlich weniger Geld für Kleidung ausgeben als im Vorjahr. Wie die Unternehmensberatung EY in einer repräsentativen Telefonumfrage unter 1000 erwachsenen Verbrauchern ermittelte, sinkt das Budget für Geschenke wie Schals, Mützen, Krawatten und Pullover in diesem Jahr von 28 Euro auf 21 Euro.

Der Studie zufolge dürften insbesondere Warenhäuser das sinkende Interesse an Mode zu spüren bekommen: Im Durchschnitt wollen die Verbraucher nur noch 35 Euro bei Karstadt, Galeria Kaufhof & Co ausgeben – nach 63 Euro im Vorjahr. Nach Expertenschätzungen erwirtschaften die beiden großen Warenhausfilialisten Karstadt und Kaufhof etwa die Hälfte ihres Umsatzes mit dem Verkauf von Bekleidung und modischen Accessoires. "Die Kleiderschränke sind voll. Neue Modetrends können die Konsumenten kaum noch begeistern und Begehrlichkeiten wecken. Jetzt bleibt dem Modehandel wenig anderes übrig, als auf einen kalten Winter zu hoffen“, sagt Thomas Harms, der bei EY den Bereich Consumer Products & Retail leitet.