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Verbraucher waren 2018 seltener Bekleidung kaufen

Die Verbraucher in Deutschland waren im vergangenen Jahr seltener Bekleidung kaufen als noch im Vorjahr. Über alle Kanäle haben sie im Schnitt 21,9 mal Bekleidung im Zeitraum von Dezember 2017 bis November 2018 geshoppt, zeigt die Auswertung des GfK Consumer Panels Fashion, das die Modeausgaben von rund 15.000 Personen in 7000 Haushalten erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang von 2,2%.

Dabei war der Rückgang vor allem im Stationärhandel zu bemerken. Laut GfK kauften die Verbraucher durchschnittlich 18,8 mal im stationären Modehandel ein - ein Minus von 3,5% im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Online-Käufe pro Jahr blieb mit 6,8 mal hingegen im Vergleich zu 2017 stabil.
Positiv entwickelten sich die Ausgaben pro Modeeinkauf. Sie stiegen um 0,7% auf 39,96 Euro. Der Durchschnittsbon im stationären Handel lag bei 36 Euro (2017: 36 Euro), online wurde mit 52,31 Euro im Schnitt noch etwas mehr ausgegeben (2017: 52,06 Euro)

Nach den Erhebungen des GfK-Panels hat sich der Bekleidungsmarkt generell im vergangenen Jahr rückläufig entwickelt. Für den Betrachtungszeitraum Dezember 2017 bis November 2018 liegen sie 1,4% unter Vorjahr. Entsprechend fehlen dem Markt nach GfK-Berechnungen rund 700 Mio. Euro. "Im stationären Einzelhandel fehlen sogar 1,3 Mrd. Euro. Das muss eine Branche erst einmal verkraften", sagt Martin Langhauser, Direktor GfK Consumer Panels&Services. Die Zahlen belegten auch die voranschreitende Verschiebung vom reinen Stationär- zum zunehmenden Omnichannel-Käufer.