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Ifo: Schwächstes Mode-Geschäftsklima seit Oktober 2016

Die Bekleidungseinzelhändler in Deutschland wollen sich in den kommenden Monaten bei der Einstellung von Personal eher zurückhalten. Das zeigt die Erhebung des Münchner Ifo-Instituts zum monatlich erscheinenden Geschäftsklimaindex für Februar. Demnach erreicht der Index der Beschäftigtenerwartungen mit -28 Punkten den schwächsten Wert seit April 2009 (-33,7 Punkte).

Zurückzuführen ist die Zurückhaltung wohl vor allem auf die für viele aktuell schwierige Geschäftslage. Diese bewerteten die Bekleidungshändler im Februar deutlich schlechter als noch im Vormonat. Mit -39,3 Indexpunkten erreichten sie fast das Niveau vom vergangenen Oktober, damals lag gerade der umsatzschwache September hinter den Händlern. Auch wenn die Händler mit den Umsätzen etwas zufriedener und bezüglich der Geschäftserwartungen etwas positiver gestimmt sind, zeigt das Geschäftsklima für den Bekleidungseinzelhandel einen deutlichen Einbruch. Mit -36,5 Punkten ist es so schwach wie seit Oktober 2016 (-43,9 Punkte) nicht mehr.

Im Schuheinzelhandel sieht die Lage hingegen deutlich besser aus. Nach dem starken Einbruch im Januar, zeigt sich jetzt wieder eine Erholung. So bewerten die Händler Geschäfts- und Umsatzlage, aber auch die Aussichten für die kommenden Monate noch deutlich besser als im Vormonat. Das Geschäftsklima im Schuhhandel ist so gut wie seit drei Monaten nicht mehr - und entwickelt sich damit gegenläufig zum Gesamtindex.

Denn über alle Wirtschaftsbereiche hat sich das Geschäftsklima eingetrübt. "Die Sorgen in den deutschen Chefetagen nehmen weiter zu", heißt es vom Ifo-Institut bei der Vorstellung des Index, der für Februar von 99,31 auf 98,5 Punkte gefallen ist. Das ist der schlechteste Wert seit Dezember 2014. Vor allem das verarbeitende Gewerbe hat verloren, dort ging der Index zum sechsten Mal in Folge zurück.