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Ifo: Modeeinzelhändler rechnen mit weniger Beschäftigten

Wer Personal einstellen möchte, ist positiv für die Zukunft gestimmt. Legt man diese simple Formel zugrunde, scheint der Bekleidungseinzelhandel in Deutschland zunehmend negativ gestimmt zu sein. Das zeigt die Befragung des Ifo-Instituts zum Geschäftsklima in Deutschland. Denn so negativ wie im November haben die Bekleidungshändler die Frage danach, ob sie in den kommenden sechs Monaten mit mehr oder weniger Beschäftigten rechnen, seit fast zehn Jahren nicht mehr beantwortet. Der Indexwert von minus 26,8 ist der schlechteste seit April 2009.

Dabei bewerten die Bekleidungshändler im Ifo-Panel die aktuelle Geschäftslage sogar wieder etwas besser als im Vormonat - mit minus 33,8 Indexpunkten aber immer noch mehrheitlich negativ. Wenig überraschend bleibt so auch das Geschäftsklima für die Bekleidungshandelsbranche insgesamt im Keller, wenn auch nicht mehr ganz so tief wie im Vormonat.

Der Aufwärtstrend gilt für den gesamten Einzelhandel, der laut der Wirtschaftsforscher wieder positiver als im Oktober ist. Da aber die anderen Wirtschaftszweige wie Großhandel, verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungen negativ gestimmt waren, ging das Ifo-Geschäftsklima zum dritten Mal in Folge zurück. "Die Stimmung unter den deutschen Firmenchefs sinkt", lautete so auch das Fazit des Ifo-Instituts.

Das Ifo-Geschäftsklima basiert auf den monatlichen Meldungen der Unternehmen zu ihrer gegenwärtige Geschäftslage und ihren Erwartungen für die nächsten sechs Monate. Befragt werden insgesamt rund 9000 Unternehmen.