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Einzelhandelsumsätze steigen 2018 - aber nicht für Bekleidung

Nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes sind die Einzelhandelsumsätze 2018 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Während vor allem für Lebensmittel mehr ausgegeben wurden, entwickelten sich die Umsätze mit Bekleidung und Schuhen rückläufig.

Noch liegen die abschließenden Jahreszahlen nicht vor, doch auf Grundlage der Berechnungen der Umsatzentwicklung zwischen Januar und November 2018, veröffentlicht das Statistische Bundesamt jetzt die Schätzungen für 2018. Demnach hat sich der Einzelhandelsumsatz im vergangenen Jahr positiv entwickelt. Nominal liegt der Zuwachs zwischen 3,1 und 3,3%, real, also preisbereinigt, zwischen 1,4 und 1,5%. Das größte Umsatzplus erzielte der Internet- und Versandhandel mit real 4,2% und nominal 4,6%. Inwiefern darunter auch Umsätze mit Bekleidung erfasst wurden, lässt sich nicht beziffern.

Ganz anders sieht die Umsatzentwicklung beim Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren aus, hier gehen die Statistiker von einem negativen Jahresabschluss aus. Nominal sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr zwischen Januar und November um 1,7%. Real sind sie nach den ersten Schätzungen um 2,1% zurückgegangen. Die detaillierten Ergebnisse für die einzelnen Bereiche Bekleidung und Schuhe werden erst Ende des Monats vorliegen.

Neben dem aufgelaufenen Jahresergebnis veröffentlichte Destatis auch die Zahlen für November. Der Einzelhandel insgesamt legte demnach nominal um 2,9%, preisbereinigt um 1,1% zu. Die Umsätze mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren waren mit real minus 2,3% und nominal minus 1,1% rückläufig.