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BTE: Modehandel steigert Umsatz auf 65 Mrd. Euro

Der Einzelhandel mit Bekleidung und Textilien ist 2017 leicht gewachsen. Nach vorläufigen Berechnungen des Branchenverbands BTE erhöhten sich die Umsätze um 1,4% auf 65,1 Mrd. Euro. Das entspricht einem Umsatzzuwachs um 900 Mio. Euro. Der Textilfachhandel ist dabei im Vergleich aller Vertriebswege mit einem Marktanteil von 58,3% weiterhin der wichtigste Absatzkanal für Bekleidung und Textilien. Erst mit deutlichem Abstand folgen Versand- und Onlinehandel vor Kauf- und Warenhäusern.

Zum Textilfachhandel zählen alle Unternehmen, die überwiegend Bekleidung und Textilien verkaufen, also neben den spezialisierten mittelständischen Fachgeschäften auch Filialisten wie C&A, P&C, H&M, Kik, Takko und Adler sowie Fachgeschäfte und Fachmärkte für Haus- und Heimtextilien.

Im Vorjahr hatten die Umsätze stagniert. Für 2015 hatte der Verband ein Plus von 2% berichtet.

Der vom Kölner BTE errechnete Branchenumsatz liegt höher als die von anderen Stellen veröffentlichten Zahlen. Dies dürfte auf unterschiedliche Berechnungs-, Abgrenzungs- und Erhebungsmethoden zurückzuführen sein. So enthält die BTE-Zahl z.B. die Umsätze für Heim- und Haustextilien sowie Berufs- und Sportbekleidung, die in anderen Berechnungen fehlen.

Zudem enthält die BTE-Zahl die Ausgaben von ausländischen Touristen im deutschen Textileinzelhandel, die im Milliardenbereich liegen dürften. Bei Berechnung der Pro-Kopf-Ausgaben der Deutschen – also der Verbraucherseite – bleiben diese Umsätze unberücksichtigt. Der BTE ist ohnehin der Ansicht, dass vor allem der hochwertige Modemarkt über Verbraucherpanel nicht repräsentativ zu ermitteln ist.