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bevh: Bekleidungsumsatz wächst weniger als der gesamte Markt

Mehr als jeder achte Euro im deutschen Einzelhandel wird über den E-Commerce erzielt. Das hat der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) in seiner jährlichen E-Commerce Verbraucherstudie herausgefunden. Demnach ist der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 11,4% auf 65,1 Mrd. Euro gewachsen.

Die Kategorie Bekleidung (inklusive Schuhe) kann nach wie vor gut zulegen, allerdings liegt das Wachstum unter dem Durchschnitt. Eine Steigerung von 7,7% gegenüber dem Vorjahr weist der bevh aus. Damit liegt der Online-Umsatz in diesem Segment bei 16,79 Mrd. Euro inkl. Umsatzsteuer. Die Bekleidung allein wuchs mit 7,9% auf 12,69 Mrd. Euro etwas stärker als die Schuhe. Überdurchnittlich zugelegt hat, im Vergleich zum Vorjahr, der Bereich Einrichtung, zu dem auch Haus- und Heimtextilien gehören. Das Segment erzielte ein Plus von 12,5% auf 9,63 Mrd. Euro.

Nach Vertriebsformen betrachtet, sind die Online-Marktplätze unvermindert stark gewachsen, in der Dynamik aber vom Multichannnel-Handel und den Internet Pure Playern überflügelt worden. So konnten die Pure Player beispielsweise um 14% auf 9,77 Mrd. Euro zulegen. Die Online-Marktplätze hingegen wuchsen lediglich um 9,7%, allerdings auf höherem Niveau. Ihr Brutto-Umsatz liegt bei 30,62 Mrd. Euro.