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Jeder zweite Euro wird bargeldlos gezahlt

Der mit Bargeld gezahlte Anteil am gesamten Umsatz im deutschen Einzelhandel sinkt. Das Bezahlen per Karte wird hingegen immer beliebter. Laut einer Untersuchung des EHI Retail Institutes in Köln legte der kartengestützte Umsatz 2017 deutlich zu – nämlich um knapp 10 Mrd. Euro auf insgesamt 196,8 Mrd. Euro. Das entspricht einem Anteil von rund 47% am Gesamtumsatz im Einzelhandel in Höhe von 420 Mrd. Euro.

Kunden wünschen sich mehr menschliche Kommunikation

Kaufen oder nicht kaufen - auf diese Entscheidung haben verschiedene Faktoren einen Einfluss. Neben Preis und Qualität vor allem ein positives Kundenerlebnis, wie die Studie "The Future of Customer Experience" der Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatung PWC zeigt, für die 15.000 Konsumenten in zwölf Ländern befragt wurden.

Urteil zur Grundsteuer: Handel droht finanzielle Überforderung

Mit Blick auf die heutige Entscheidung des Bundesverfassungs-gerichts zur Grundsteuer und einer notwendigen Neubewertung der Grundstücke macht der Handelsverband Deutschland (HDE) deutlich, dass den Händlern aus einer Reform keine finanzielle Überforderung drohen darf.

Konzentration im Modefachhandel nimmt weiter zu

Vor allem kleinere Betriebe verschwinden in Deutschland vom Markt. Hauptgrund für diese Entwicklung, die gleichermaßen in Handel, Handwerk, Gastronomie und anderen Dienstleistungsbranchen auftritt, ist neben dem zunehmenden Wettbewerb durch neue Vertriebskonzepte primär die fehlende Nachfolge. Immer weniger Mittelständler haben oder finden Interessenten für die Übernahme des eigenen Unternehmens, stellt der BTE Handelsverband Textilfest

Probleme durch Rabattschlachten, Konkurrenzdruck und Frequenzrückgang

2017 war für den mittelständischen Modefachhandel ein durchwachsenes Jahr. Das bestätigt eine aktuelle repräsentative BTE-Umfrage aus Januar/Februar 2018, wonach sich Umsatz-Gewinner und -Verlierer in etwa die Waage halten. 42 Prozent der teilnehmenden Unternehmen freuten sich über ein Plus, 18 Prozent erzielten ein Pari gegenüber 2016 und 44 Prozent mussten einen Umsatzrückgang hinnehmen.

Moderate Preissteigerungen in der Modebranche

Vor kurzem hat das Statistische Bundesamt die Preissteigerungsraten für das Jahr 2017 veröffentlicht. Danach sind die Preise im Textil- und Lederwareneinzelhandel im Jahresdurchschnitt geringer als die Gesamtindizes gestiegen. Die Preise für Schuhe zogen jedoch überdurchschnittlich an. Datenbasis ist die monatliche Erhebung der Einzelhandelspreise von identischen Waren in den Geschäften durch ca. 600 Preisprüfer in allen Regionen Deutschlands.

Konsumklima: Stimmung leicht eingetrübt

Nach dem guten Jahresstart hat sich Verbraucherstimmung in Deutschland jetzt etwas eingetrübt. Die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung („Kassensysteme 2018“) prognostiziert deshalb, dass der von ihr ermittelte Konsumklima-Index im März um 0,2 Zähler auf 10,8 Punkte zurückgehen wird. „Die politischen Turbulenzen um die Bildung einer stabilen und tragfähigen Regierung in Berlin haben die Konsumenten möglicherweise etwas verunsichert“, teilen die Marktforscher mit.

Social Media beeinflussen das Mode-Shopping merklich

Soziale Netzwerke haben einen nennenswerten Einfluss auf die Kaufentscheidung. Wie eine Studie des Einzelhandelsverbands HDE und des Instituts für Handelsforschung in Köln zeigt, sind 38,1% der Online-Shopper schon einmal durch Social Media auf ein Produkt aufmerksam geworden. Mehr als ein Fünftel (22,1%) der 1200 Befragten ab 14 Jahren hat den Artikel anschließend auch gekauft.

Vermietungen: Kleine Flächen gefragt, Anteil des Textilhandels sinkt

Bei den Retailvermietungen setzt sich der Trend zur Kleinteiligkeit fort. Kleine Flächen sind bei den Einzelhändlern gefragt. Indes sinkt der Anteil der neu angemieteten Fläche im Textileinzelhandel deutlich. Zu diesem Ergebnis kommt der Immobilien-Spezialist Jones Lang LaSalle (EHI) bei seiner Auswertung des ersten Quartals 2018 im Retail-Vermietungsmarkt.

HDE lanciert digitalen Marktplatz-Monitor

Der HDE will auch kleine und mittelständische Modehändler im Internet künftig mit einem mit Marktplatz-Monitor unterstützen. Vielleicht sogar ein Stück weit beschützen: vor der Marktmacht der Online-Riesen wie Zalando, Otto und vor allem Amazon.

Online-Handel mit Schuhen, Uhren und Schmuck steigt stark

Der E-Commerce-Umsatz mit Bekleidung ist im ersten Quartal um 6,1% gestiegen. Die Wachstumsrate ist damit fast fast doppelt so hoch wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Schuhe legten mit 11,4% zweistellig zu, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) mitteilt. Damit liegt hier das Wachstum über dem Durchschnitt des gesamten E-Commerce-Handels von 10,6%.

Aus Kunden werden Gäste

Kunden bekommen im Einzelhandel mittlerweile mehr geboten als das jeweilige Sortiment. Eine steigende Zahl an Händlern setzt auf gastronomische Angebote. Wie das Kölner EHI Retail Institute im Rahmen der Studie „Handelsgastronomie in Deutschland 2018“ herausgefunden hat, planen die Unternehmen – bei einem jährlichen Bruttoumsatz der Handelsgastronomie von derzeit über 9 Mrd. Euro – auch künftig in diesen Bereich zu investieren.

Positiver Trend bei Verbraucherstimmung

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland ist weiterhin gut. Der Anstieg des HDE-Konsumbarometers im April deutet auf eine stabile Entwicklung des privaten Konsums im zweiten Quartal hin.

2017: Textilumsatz steigt

Der Einzelhandelsumsatz mit Bekleidung sowie Haus- und Heimtextilien ist nach ersten Hochrechnungen des BTE Handelsverband Textil im Jahr 2017 um rund 1,5 Prozent gestiegen. Insgesamt lag das Marktvolumen von Bekleidung und Textilien im Einzelhandel in Deutschland im letzten Jahr damit bei ca. 66 Milliarden Euro.

Sechs IT-Trends, die den Modehandel verändern

Die diesjährige Handels-IT-Messe EuroCis wurde gut besucht: An den drei Messetagen kamen mit rund 12.000 Besuchern aus dem In- und Ausland so viele wie nie zuvor nach Düsseldorf. Auch die Ausstellerzahl brach mit 470 Unternehmen aus 29 Ländern alle Rekorde. Wir zeigen sechs IT-Trends, die künftig auch den Modehandel verändern könnten.