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Online-Umsatz mit Bekleidung wächst um 6,3%

Trotz des heißen Sommers ist der Online-Umsatz mit Mode im dritten Quartal 2018 deutlich stärker gestiegen als im Vorjahrszeitraum. Nach Angaben des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) wurde von Juli bis September 2018 im Internet Bekleidung im Wert von 2,9 Mrd. Euro gekauft. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 6,3%. Bei Schuhen stiegen die Umsätze um 5,8% auf 951 Mio. Euro.

Elektronische Archivierung: Spätestens jetzt starten!

Schon seit einigen Jahren ist gesetzlich vorgeschrieben, dass steuerlich relevante Dokumente, die zwischen Lieferant und Handel elektronisch ausgetauscht werden, als Originalbelege fälschungssicher und digital für zehn Jahre archiviert werden müssen. Trotzdem wurde dies im inhabergeführten Modehandel bislang häufig nicht in dieser Form praktiziert.

VERPACKUNGSGESETZ: HERSTELLER UND HÄNDLER MÜSSEN SICH JETZT REGISTRIEREN

Vier Monate vor Inkrafttreten des neuen Verpackungsgesetzes. ist das Verpackungsregister "Lucid" online gegangen. Dort müssen sich alle Hersteller rund Händler, die verpackte Waren für den privaten Endverbraucher in Deutschland erstmalig in Verkehr bringen, bis zum 1. Januar 2019 registrieren.

Konsumenten halten Verkaufspersonal für schlecht informiert

Deutsche Verbraucher sind mit der Kompetenz von Verkäufern unzufrieden. In einer aktuellen Umfrage von Manhattan Associates gaben 81% der Teilnehmer an, mehr über die Produkte zu wissen, als das vermeintliche Fachpersonal. Im vergangenen Jahr waren es noch 78%. Fehlende Service-Leistungen führen zu sogenannten Showrooming-Effekten.

Handel fordert gleiche Spielregeln für alle Zahlungsverfahren

Der Einzelhandel in Deutschland fordert gleiche Rahmenbedingungen und Spielregeln für alle Zahlungsverfahren.

VOLKSBANKEN STARTEN BEZAHLEN PER HANDY

Auf dem Vormarsch: 2018 entwickelt sich immer mehr zum Jahr des Mobile Payments. Nach Google und den Sparkassen bieten künftig auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken das Bezahlen per Smartphone an. Zum Start am 13. August ist das bei rund 85% der 915 Genossenschaftsbanken möglich. 2019 werden die restlichen Kreditinstitute folgen, teilt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mit.

Influencer-Werbung nutzen?

In den letzten Jahren hat sich Influencer-Werbung in der Modebranche stark ausgebreitet. Viele bekannte Marken und auch etliche große Modehändler arbeiten mittlerweile mit populären Bloggern, You Tubern oder Instagrammern zusammen, um ihre Kollektionen bzw. Sortimente über deren Beiträge bekannt zu machen. Influencer mit einer sechs- bis siebenstelligen Zahl von Followern verlangen dafür allerdings mittlerweile nicht selten vier- bis fünfstellige Beträge.

Discounter treiben Vermietungsmarkt an

Discounter und internationale Konzepte kurbeln den Vermietungsmarkt im deutschen Einzelhandel an. Besonders herausragend sind im ersten Halbjahr 2018 die Kaufhauskette Woolworth mit insgesamt zehn Vertragsabschlüssen, der Discounter Kik mit sechs neuen Mietverträgen und das Off-Price-Konzept TK Maxx (4), berichtet der Immobiliendienstleister Jones Lang LaSalle (JLL). Demnach wurden insgesamt 239.000m² (521 Abschlüsse) neu angemietet, allein 161.000m² von Unternehmen aus dem internationalen Niedrigpreissegment. Auch der französische Sportartikel-Filialist Decathlon und die niederländische Wohnbedarf-Kette Hema seien sehr expansiv. Insgesamt wurden aber 7000m² weniger als im Vorjahreszeitraum angemietet.

34 Prozent der Deutschen kaufen lieber offline

Eine Umfrage des Logistikunternehmens Centiro und JDA Software zeigt, dass der stationäre Handel in Deutschland noch immer sehr beliebt ist. 34% der Befragten gaben an, lieber in Geschäften einzukaufen.

BTE: Modehandel steigert Umsatz auf 65 Mrd. Euro

Der Einzelhandel mit Bekleidung und Textilien ist 2017 leicht gewachsen. Nach vorläufigen Berechnungen des Branchenverbands BTE erhöhten sich die Umsätze um 1,4% auf 65,1 Mrd. Euro. Das entspricht einem Umsatzzuwachs um 900 Mio. Euro. Der Textilfachhandel ist dabei im Vergleich aller Vertriebswege mit einem Marktanteil von 58,3% weiterhin der wichtigste Absatzkanal für Bekleidung und Textilien. Erst mit deutlichem Abstand folgen Versand- und Onlinehandel vor Kauf- und Warenhäusern.

Shopping für viele keine Freizeitbeschäftigung

Shopping ist für den Großteil der Deutschen keine regelmäßige Freizeitbeschäftigung. Das zeigt der "Freizeit-Monitor 2018" der Stiftung für Zukunftsfragen. Demnach gaben 49% der Befragten an, mindestens einmal pro Monat zu shoppen bzw. einen Einkaufs- oder Schaufensterbummel zu machen. Im Umkehrschluss heißt das, dass 51% seltener als einmal im Monat einkaufen gehen.

Neuer Wirbel um Datenschutzregeln

Eigentlich hatten die Modehändler das Thema schon abgehakt. Nach unzähligen Medienberichten und vielen Verbandsrundschreiben hatte sich bis in die letzte Ecke der Republik herumgesprochen, wie man die Ende Mai in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung (DSGV) im Laden korrekt umsetzt – und so empfindliche Geldbußen oder Abmahnungen verhindert.

Handel ist auf mobile Bezahlmöglichkeiten vorbereitet

Der Handel macht seine Hausaufgaben und schafft die notwendige Infrastruktur für das kontaktlose Bezahlen. Es liegt jetzt bei den Banken und weiteren Anbietern, die neuen Bezahloptionen im Markt zu platzieren und den Kunden attraktive Vorteile zu bieten. Derzeit sind ca. drei Viertel der über 800.000 Bezahlterminals im Handel mit einer NFC-Schnittstelle ausgestattet und bieten damit die Grundlage für das mobile Bezahlen mit dem Smartphone.

Randsortimente: Grundpreis muss ausgezeichnet sein

Immer mehr Modehäuser nehmen textilfremde Sortimente in ihr Sortiment auf, um den Kunden zu überraschen und Zusatzumsätze zu generieren. Zum Teil sind damit allerdings gesetzliche Vorgaben zu beachten, die es so für Bekleidung nicht gibt. Darauf weist der BTE Handelsverband Textil, Köln, hin.

Ifo-Institut: Stimmung im Modehandel verdüstert sich

Den Modehandel in Deutschland verlässt zunehmend der Mut. Nachdem die Unternehmen im Juni ihre Geschäftslage bereits negativ beurteilt haben, ist die Stimmung der Branche im Juli weiter abgesackt. Das hat das Münchener Ifo-Institut ermittelt, das für seinen monatlichen Geschäftsklima-Index auch Mode-und Schuhhändler befragt zu Geschäftslage, Umsatz- und Preisentwicklung sowie den Geschäftserwartungen.