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TW-Analyse: Das Vororder-Minus und die Folgen

Nach einer extremen Herbstsaison hat der Einkauf die Vororder vielerorts zurückgefahren. 10%, 20%, punktuell sogar 30%. Der Strukurwandel im Wholesale-Business verschärft sich damit einmal mehr. Doch es bleiben viele offene Fragen: Wie rüstet sich der Einkauf für die zweite Saisonhälfte? Wie geht die Industrie mit den neuen Limiten und dem größeren Warenrisiko um? Und was bedeutet der Wandel für die Vorstufe? Eine Analyse.

EU stärkt Verbraucherrechte

Die Verbraucherrechte in Europa werden weiter gestärkt. Auf entsprechende Beschlüsse einigten sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte.

So soll der Orderstandort Düsseldorf wichtig bleiben

Gesprächsstoff Orderstandort. Den gibt es gleich an mehreren Standorten, beispielsweise in Berlin. So stand in der Hauptstadt in den vergangenen Monaten eine gemeinsame Messe-Locacion im ehemaligen Flughafen Tempelhof im Raum. Und auch in Düsseldorf gibt es viele Disskussionsthemen. Daher hat Angelika Firnrohr vom Verein Fashion Net Düsseldorf zu einem Roundtable geladen.

„Nur die Langweiligen sterben“

Die digitale Transformation läuft, bietet viele Chancen und verändert den Retail nachhaltig. Auf allen Kanälen. Das ist nicht neu, aber eben auch topaktuell. “Lead, Network, Innovate“ lautet so der Untertitel der dritten Berliner Gespräche, zu denen die Unternehmensberatung Hachmeister + Partner in die Hauptstadt eingeladen hat. Vor mehr als 150 Teilnehmern aus der Fashion-Branche wurden neue Technologien vorgestellt und Lösungen diskutiert, die sich in sechs Thesen zusammenfassen lassen:

Händler sehen großes Potenzial für Künstliche Intelligenz

Internet of Things (IoT) und Künstliche Intelligenz (KI) haben als Basistechnologien digitalisierter und vernetzter Stores großes Zukunftspotenzial im Handel. Eine flächendeckende Verbreitung dieser neuen Technologien ist im deutschen Handel allerdings zurzeit noch nicht feststellbar, wie aus der Studie „Smart Store“ hervorgeht, die das Marktforschungsinstitut EHI und der Software-Konzern Microsoft auf der Retail-Technik-Messe EuroCis vorgestellt haben.

Ifo: Schwächstes Mode-Geschäftsklima seit Oktober 2016

Die Bekleidungseinzelhändler in Deutschland wollen sich in den kommenden Monaten bei der Einstellung von Personal eher zurückhalten. Das zeigt die Erhebung des Münchner Ifo-Instituts zum monatlich erscheinenden Geschäftsklimaindex für Februar. Demnach erreicht der Index der Beschäftigtenerwartungen mit -28 Punkten den schwächsten Wert seit April 2009 (-33,7 Punkte).

HDE fordert Sofortprogramm für Innenstädte

In einem Brief an Innenminister Horst Seehofer fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) die Politik auf, Sofortmaßnahmen zur Rettung vitaler Innenstädte zu ergreifen. Der innerstädtische Handel solle gestärkt werden, um die weitere Zunahme von Leerständen in vielen Stadtzentren zu stoppen.

HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung leicht erholt

Die Verbraucherstimmung zeigt sich für die kommenden Monate leicht erholt. Das zeigt das aktuelle HDE-Konsumbarometer.

2017: 770 Bekleidungshändler verschwanden vom Markt

Dieser Tage veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Umsatzsteuerstatistik für das Jahr 2017. Dies ist die einzige Erhebung, die im Rahmen einer Vollerhebung sämtliche Umsätze im deutschen Einzelhandel erfasst, so auch im Bekleidungsfachhandel. Dazu zählen alle Unternehmen, die über 50 Prozent ihres Umsatzes stationär mit Bekleidung erzielen.

Studie: Shoppen ist das zweitliebste Hobby der Deutschen

Der Einkaufsbummel ist nach der Gartenarbeit das zweitbeliebteste Hobby der Deutschen. Das zeigt eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Demnach gaben 27,7% der Befragten an, häufig shoppen zu gehen.

Wo der Modehandel im lokalen Marketing noch Nachholbedarf hat

Wie wichtig die Verzahnung von Online- und Offline-Welt ist, bekommen die stationären Modehändler immer mehr zu spüren. Eine Möglichkeit, dem Kundenschwund im Laden entgegenzuwirken, besteht darin, potenzielle Käufer durch lokales Online-Marketing in die Filialen zu locken. Doch wie ist die Modebranche in dieser Hinsicht auf Google, Facebook und Co aufgestellt? Das hat die auf Hyperlocal Marketing spezialisierte Digitalagentur DAC Group analyisert - und an einigen Stellen Nachholbedarf aufgedeckt.

Damenmode wächst doppelt so stark wie Herrenmode

Die Umsätze mit Womenswear sind im Februar deutlich zweistellig gewachsen. Das zeigt eine Erhebung des TW-Testclubs, dem teilnehmerstärksten Panel im deutschen stationären Modehandel. Demnach stiegen die Umsätze mit Damenmode im Schnitt um 22%. Auch die Erlöse mit Männermode haben sich erhöht - mit einem Plus von 11% allerdings nichts ganz so stark wie bei der DOB. Etwas schwächer entwickelten sich die Sortimentsbereiche Wäsche und Accessoires.

Stationärer Einzelhandel wächst – noch ein bisschen

Der stationäre Einzelhandel in Deutschland wird in diesem Jahr insgesamt rund 423,1 Mrd. Euro umsetzen. Laut Prognose der GfK wird das Umsatzvolumen im Einzelhandel um 3,4 Mrd. Euro steigen, ein nominaler Zuwachs von 0,8% im Vergleich zum Vorjahr. Die GfK hat auch ermittelt, wie sich die Einzelhandelsumsätze regional verteilen.

Händler sagen Ja zu Mobile Payment

Der deutsche Handel steht dem mobilen Bezahlen aufgeschlossen gegenüber. Er möchte technologisch auf dem neuesten Stand sein und seinen Kunden eine Auswahl an Bezahllösungen anbieten – dazu gehören auch Mobile-Payment-Lösungen. Das ergab eine Händlerbefragung der EHI-Mobile-Payment-Initiative, die das Kölner Marktforschungsinstitut EHI zusammen mit mehreren großen Mobile Payment-Anbietern und Dienstleistern gegründet hat, darunter Girocard, Google Deutschland, GS1 Germany, Ingenico, Mastercard, Payback, Visa und Wirecard.

Zahlungssysteme: Bargeldkreislauf erhalten und Kartengebühren wirksam deckeln

Die Bundesbank hat in einer Studie ermittelt, dass ein Zahlungsvorgang mit Bargeld im Durchschnitt kostengünstiger ist als eine Kartenzahlung.