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Zug um Zug zum Erfolg

Noch hämmern und bohren hier die Bauarbeiter: Mit dem Aufzug geht es zunächst hinauf bis in die sechste Etage, dann eine Treppe hinunter in die fünfte. Fußböden werden verlegt, Elektrokabel hängen aus der Wand. Diese Baustelle verwandelt sich im Vortrag von Franz-Hugo von Abercron binnen Sekunden in ein Schmuckstück: „Mit seiner herausragenden Ausstattung, dem einzigartigen Warenangebot und den Mietern setzt die fünfte Etage fort, was uns in den Stockwerken eins bis vier gelungen ist: ein komplettes Trading-up des Imotex.“ Weiße Wände und hohe, offene Decken schaffen in der fünften Etage einen Loft-Charakter. Kräftiges Skandinavien-Rot tupft deutliche Farbakzente dazwischen. Den PVC-Boden müssen Besucher schon akribisch genau inspizieren, um herauszufinden, dass sie nicht auf einem edlen, dunkelbraunen Parkett stehen. Wer in Deutschland Pronto Moda suche, komme mittlerweile nicht mehr am Imotex in Neuss, direkt hinter der Südbrücke nach Düsseldorf, vorbei, sagt von Abercron.

Das war kein einfaches Stück Arbeit. Im Jahr 2008 lag das Imotex am Boden. Der drei Jahrzehnte alten Immobilie drohten erst der gute Ruf und dann die Mieter abhandenzukommen. „Diesen Trend konnten wir komplett drehen“, sagt Franz-Hugo von Abercron, der als Accessoires-Händler eigentlich einer der Mieter war im Imotex. Doch dann wurde er zum Immobilien... – nein, nicht -verwalter, sondern: Immobilien-Veränderer, -Verbesserer. Zusammen mit dem Eigentümer, der Schweizer Immobiliengesellschaft Unimo Group, renovierte das Imotex- Team Jahr für Jahr die nächste Etage. Die Ebenen eins bis vier sind komplett modernisiert und vermietet. Das gilt auch für den frisch modernisierten fünften Stock.

Eigentlich könne man sofort mit den Etagen sechs und sieben weitermachen. Interessenten gäbe es dafür. Doch von Abercron hat andere Pläne: „Als Nächstes gehen wir das Erdgeschoss an.“ Von der Fläche her die größte Baustelle und als Entree wichtige Visitenkarte des Imotex.

Wie der neue Online-Shop für Mieter, wie die sehr gut besuchten verkaufsoffenen Sonntage, der Rundum-Service des Imotex, die Printmagazine „Suxxess Magazine“ und „Suxxess News“: Alles zusammen Maßnahmen, die am Ende des Tages auf die Vermarktungsstrategie des Hauses mit dem Titel SUXXESS 5 einzahlen. Es reicht eben nicht mehr, einfach nur Räume zu vermieten. „Bei uns wird niemand zu etwas gezwungen, aber wir versuchen schon, Schwerpunkte zu bilden, so dass für unsere Besucher eine Struktur des Hauses erkennbar wird.“

Für den neuen fünften Stock bedeutet dies: hochwertige DOB mit einem EK von bis 100 Euro und 17 dazu passenden Anbietern. „Da muss man viel miteinander sprechen, bis alles passt“, sagt Franz-Hugo von Abercron. Es habe sich bewährt, eine Etage erst dann umzubauen, wenn mehr als die Hälfte der Mietverträge unterschrieben sind. Keine faulen Kompromisse – dieser Grundsatz macht das Imotex stark.