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Social Media beeinflussen das Mode-Shopping merklich

Soziale Netzwerke haben einen nennenswerten Einfluss auf die Kaufentscheidung. Wie eine Studie des Einzelhandelsverbands HDE und des Instituts für Handelsforschung in Köln zeigt, sind 38,1% der Online-Shopper schon einmal durch Social Media auf ein Produkt aufmerksam geworden. Mehr als ein Fünftel (22,1%) der 1200 Befragten ab 14 Jahren hat den Artikel anschließend auch gekauft.

Betrachtet man alle getätigten Online-Einkäufe, fallen die Werte allerdings deutlich niedriger aus: So sind die Online-Shopper im Markt für Mode und Accessoires bei 5,1% der Käufe vorher in sozialen Medien mit dem Produkt in Verbindung gekommen. Bei Elektronikerzeugnissen sind es 4,6%, bei Drogeriewaren 3,8% der Interneteinkäufe.

Die größte Wirkung auf die Kaufentscheidung hat Facebook, am stärksten bei den mittleren Einkaufsgruppen: 28% der 30- bis 30-Jährigen und 27% der 40- bis 49-Jährigen haben schon einmal ein Produkt gekauft, auf das sie durch einen Facebook-Posting aufmerksam geworden sind. Bei den Teenagers (14 bis 19 Jahre) und Twens (20 bis 29 Jahre) sind es nur 9 bzw. 19%.

Die Teenager lassen sich mehr über YouTube- und Instagram-Beiträge (jeweils 12%) inspirieren. Bei den Twens sind es 10% bzw. 9%. Bei den älteren Altersgruppen spielt Instagram beim Online-Shopping gar keine Rolle.

Facebook hat den größten Einfluss bei der Kaufentscheidung im Netz.

Plattformen Pinterest und Snapchat, die immerhin von 22% bzw. 18% aller Befragten genutzt werden, haben laut Studie noch in keiner Altersgruppe die Kaufentscheidung beeinflusst. „Das zeigt, dass nicht jeder Online-Kanal als Werbekanal geeignet ist“, folgern die Studienautoren.