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Immer mehr Verbraucher befürworten die Sonntagsöffnung

Deutschlands Verbraucher öffnen sich den Themen Sonntagsöffnung und Shopping nach 20 Uhr immer mehr. Das jedenfalls besagt die Studie „Mehr Zeit zum Einkaufen“ des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Yougov. Demnach kauft jeder dritte Verbraucher in Deutschland mindestens einmal im Monat zwischen 20 und 22 Uhr oder noch später ein. Auch der Widerstand gegen die Sonntagsöffnung der Läden nimmt ab, so Yougov. Waren bei einer Umfrage 2016 noch 54% der Deutschen gegen eine Sonntagsöffnung, so sind es aktuell noch 41%.

„Der Shopping-Rhythmus und die Erwartungen der Kunden haben sich stark gewandelt“, teilt Yougov mit. Zu Randzeiten in den Supermarkt gehen sei längst nicht mehr die Ausnahme – gerade für berufstätige Kunden. Das „rund um die Uhr verfügbare Shoppingerlebnis durch den Online-Handel“ beeinflusse das Konsumverhalten zusätzlich. Letztlich ändere sich dadurch die Erwartungshaltung der Kunden an den stationären Einzelhandel.

Befürworter des Sonntagsshoppings sind überwiegend Männer (54%), die auch angeben, das Geschäft zu wechseln, wenn sie woanders schneller und einfacher einkaufen gehen können (68%). Im Vergleich dazu sind die Kritiker der Sonntagsöffnung eher Frauen (53%), die am liebsten beim heimischen Händler (69%) shoppen.

Wie Yougov außerdem mitteilt, fallen viele der Befürworter der Sonntagsöffnung in eine „für den Einzelhandel durchaus attraktive Einkommensklasse“. Knapp 48% von ihnen haben demnach ein Nettoeinkommen von mehr als 2500 Euro.

Die Studienergebnisse setzen sich nach Angaben von Yougov aus einer bevölkerungsrepräsentativen Befragungen von 2058 Personen kombiniert mit Daten aus einer Yougov-Datenbank, für die im Jahresverlauf kontinuierlich 70.000 Deutsche befragt werden, zusammen.