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Ifo-Institut: Stimmung im Modehandel verdüstert sich

Den Modehandel in Deutschland verlässt zunehmend der Mut. Nachdem die Unternehmen im Juni ihre Geschäftslage bereits negativ beurteilt haben, ist die Stimmung der Branche im Juli weiter abgesackt. Das hat das Münchener Ifo-Institut ermittelt, das für seinen monatlichen Geschäftsklima-Index auch Mode-und Schuhhändler befragt zu Geschäftslage, Umsatz- und Preisentwicklung sowie den Geschäftserwartungen.

Der auf dieser Basis ermittelte Index ging im Juli um 13,9 Punkte zurück, nachdem der Wert bereits im Juni um knapp 11 Punkte ins Minus drehte. Unter anderem beurteilten Modehändler ihren Umsatz im Juli schlechter als im Vorjahresmonat, der Index war um 7,5 Zähler zurückläufig. Den Lagerbestand beurteilten Fashion-Einzelhändler jedoch etwas positiver als im Juni, der entsprechende Index stieg von 48 auf 54,5 Punkte.

Deutlich schlechter als Modehändler haben Schuheinzelhändler ihre Geschäftslage im Juli bewertet. Der Ifo-Index verringerte sich um 31 Zähler, nach einem Rückgang von 37 Zählern im Juni.

Auch ihre Umsatzsituation beurteilen die Schuhhändler im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat als wesentlich schlechter. Der Index sackte um 47 Zähler ab.

Der Geschäftsklima-Index des Ifo-Instituts ist einer der wichtigsten Indikatoren für die Stimmungslage der Wirtschaft. In den Index fließen auch die Befragungsergebnisse von Bekleidungs- und Schuheinzelhändlern ein. In Kooperation mit dem Ifo-Institut präsentiert die TextilWirtschaft monatlich die Ergebnisse dieser Befragung für Bekleidungs- und Schuheinzelhändler.