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Ifo-Geschäftsklima erreicht Allzeithoch – Einzelhandelweniger zufrieden

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen ist offenbar hervorragend. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im November 2017 auf einen neuen Rekordwert von 117,5 Punkten, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilt. 90% der Antworten gingen allerdings vor dem Scheitern der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition im Bundestag am Sonntag ein.

Im Oktober 2017 hatte der Wert noch bei 116,8 Punkten gelegen. Der Anstieg war auf deutlich optimistischere Erwartungen der Unternehmen im November 2017 (111,0 Punkte) im Vergleich zum Vormonat (109,2 Punkte) zurückzuführen. Die aktuelle Lage bewerten die rund 7000 befragten Unternehmen aus Verarbeitendem Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel und Einzelhandel allerdings etwas weniger positiv (124,4 Punkte) als noch im Oktober 2017 (124,8 Punkte).

Insgesamt steuert die deutsche Wirtschaft eine Hochkonjunktur zu. Die aktuellen Zahlen deuten auf ein Wirtschaftswachstum von 0,7% im vierten Quartal hin und damit auf 2,3% für das Gesamtjahr 2017, teilen die Marktforscher mit.

Während das Verarbeitende Gewerbe ein neues Rekordhoch erreichte und der Index für den Wirtschafsbereich Großhandel merklich gestiegen ist und nur knapp unter dem historischen Höchstwert lag, verschlechterte sich das Klima im Einzelhandel von saisonbereinigt 16,1 Punkten im Oktober 2017 auf 13,0 Punkte im November 2017. Hier beurteilten die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage schlechter als im Vormonat, aber immerhin blicken sie nun optimistischer auf die nächsten sechs Monate.

Auch im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gesunken.

Das Ifo-Geschäftsklima basiert auf den monatlichen Meldungen der Unternehmen zu ihrer gegenwärtige Geschäftslage und ihren Erwartungen für die nächsten sechs Monate.