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GfK: Konsumklima in Deutschland im Aufwind

Trotz der Verunsicherung hinsichtlich des wirtschaftspolitischen Kurses von US-Präsident Donald Trump und der nun beginnenden Brexit-Verhandlungen sehen die deutschen Konsumenten die Wirtschaft hierzulande auf einem guten Weg. Die Verbraucherstimmung befindet sich laut GfK-Konsumklimastudie im April wieder deutlich im Aufwind. Konjunktur- und Einkommenserwartungen legten spürbar zu, und auch die Anschaffungsneigung steige moderat, teilten die GfK am Mittwoch mit. Die Prognose für das Konsumklima im Mai liegt bei 10,2 Punkten und damit deutlich über dem April-Wert (9,8).

Die rund 2000 befragten deutschen Verbraucher sind nach einer Schwächephase im Februar bezüglich ihrer Konjunkturaussichten wieder deutlich positiver gestimmt. Der Indikator legt zum zweiten Mal in Folge zu und verzeichnet nach Angabe der Nürnberger Marktforscher ein deutliches Plus von 12,4 Zählern auf 30,5 Punkte, dem höchsten Wert seit zwei Jahren. Dazu trage auch die sehr gute Beschäftigungssituation bei, die sich in diesem Jahr noch weiter verbessern solle. Der wachsende Konjunkturoptimismus sorgt in diesem Monat auch für deutlich zunehmende Einkommensaussichten. Mit einem Plus von 14,1 Zählern kann der Einkommensindikator das ohnehin hohe Niveau noch einmal verbessern, derzeit liegt dieser bei 57,5 Zählern und damit genau auf dem Stand des Vorjahres.

Beigetragen zu der guten Einkommensstimmung habe auch die geringere Inflation (1,6%). Entsprechend steht mehr Geld für größere Anschaffungen zur Verfügung, folglich stieg die Anschaffungsneigung um 4,7 Punkte auf 60,2 Zähler. Für das laufende Jahr bestätigt die GfK die zu Jahresbeginn getätigte Konsumprognose von 1,5%.