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GfK: Deutsche und Franzosen in bester Konsumlaune

Die positive Stimmung der europäischen Verbraucher hat sich auch im zweiten Quartal 2017 fortgesetzt. Das zeigt der Konsumklima-Index der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung für den europäischen Raum. Nach einem Neun-Jahres-Hoch in den ersten drei Monaten 2017 und einem Index von 18,9 Punkten Ende März, schloss der Juni laut GfK mit 19,1 Punkten.

Der Konsumklima-Index setzt sich zusammen aus den Indikatoren Einkommenserwartung, Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung. Die GfK betrachtet bei ihrer Erhebung die 28 Mitgliedstaaten der EU (EU 28). Dabei ergab sich für das zweite Quartal laut den Marktforschern ein „gemischtes Bild“. Während Deutschland und Frankreich Höchststände verzeichnen, kühlte sich die Stimmung in vielen osteuropäischen Staaten wie zum Beispiel Polen und Tschechien ab. Auch in der Slowakei konnte das zweite Quartal nicht halten, was der starke Jahresauftakt versprochen hatte. Die GfK verzeichnet dort einen Rückgang bei allen Indikatoren„Auffällig in diesem zweiten Quartal war unter anderem der Macron-Effekt in Frankreich, der die Stimmung der Franzosen deutlich beflügelt hat“, so die Nürnberger. Alle drei Konsumklima-Indikatoren stiegen in Frankreich. Der für die Konjunkturerwartung kletterte gar auf den höchsten Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1986. „Offenbar trauen die Franzosen ihrem neuen Präsidenten zu, für eine deutliche Erholung der heimischen Wirtschaft zu sorgen“, erklärt die GfK die Entwicklung.