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Steuererklärung: Teilwertabschläge stichhaltig begründen!

In vielen Mode- und Textilfachgeschäften steht derzeit die Bewertung des Warenlagers für die steuerliche Ermittlung des Gewinns für 2016 an. Dabei ist die Festlegung der Teilwertabschläge nach wie vor ein zentraler Streitpunkt im Falle von Betriebsprüfungen durch das zuständige Finanzamt. Den BTE erreichen immer wieder Meldungen aus dem Handel, dass viele Prüfer sich schwer tun, Mode-bedingte Abwertungen zu akzeptieren. Insbesondere die pauschalen Abwertungen allein nach Altersklassen führen immer wieder zu Streitigkeiten mit dem Finanzamt. Mitunter wird sogar der Ansatz von Teilwertabschlägen gänzlich abgelehnt.

Gesetz gegen Steuerumgehung: Ratenzahlung im Handel weiterhin ermöglichen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor Auswirkungen des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes, das derzeit vom Finanzausschuss im Bundestag beraten wird.

Demokratische Veränderungen berücksichtigen

Die Altersstruktur der deutschen Bevölkerung verändert sich dramatisch. Lebten Ende 2015 laut Statistischem Bundesamt in Deutschland sieben Millionen Menschen im Alter zwischen 50 und 54 Jahren, so lag die Zahl der 10- bis 14-Jährigen mit 3,7 Mio. nur noch bei rund der Hälfte (ohne Berücksichtigung aktueller Zuwanderung).

Probleme durch Rabattschlachten, Konkurrenzdruck und Frequenzrückgang

2016 war für den mittelständischen Modefachhandel ein durchwachsenes Jahr. Das bestätigt eine aktuelle repräsentative BTE-Umfrage aus dem Januar/Februar 2017, wonach 43 Prozent der teilnehmenden Unternehmen im letzten Jahr rückläufige Umsätze hinnehmen mussten. 18 Prozent erzielten ein Pari gegenüber 2015. Immerhin 40 Prozent konnten sich über ein Umsatzplus freuen, das bei 20 Prozent sogar mehr als drei Prozent betrug.

Registrierkasse von Morgen – die iPad-Kasse "to go"

Den Einzelhandel kosten die Anforderungen ihrer Kunden im Check-Out-Vorgang 24 Prozent des gesamten Filialprozesses. Einfache Implementierung, sofortiger Omnichannel-Zahlungsverkehr, ortsungebundene Möglichkeiten des Einsatzes – eine kostengünstige, innovative Alternative zu den herkömmlichen Registrierkassen ist die iPad-Kasse. Der Kunde fordert zudem Flexibilität, schnelle Abwicklung und das Angebot bargeldloser, kartengestützter Zahlverfahren.

Keine Preisauszeichnungspflicht im Schaufenster mehr!

In einem aktuellen Verfahren (BGH, I ZR 29/15) hat Deutschlands höchstes Gericht in Zivilsachen die Preisauszeichnungspflicht für im Schaufenster ausgestellte Ware erst einmal faktisch abgeschafft. In dem Prozess, der sich mit der Preisauszeichnung für Hörgeräte beschäftigte, hat der Bundesgerichtshof nicht – wie die Vorinstanzen – auf Besonderheiten der Preisbildung bei Hörgeräten abgestellt, sondern ganz grundsätzlich unter Berücksichtigung und Anwendung aktueller europäischer Gesetzgebung festgestellt: Die Vorschrift der Preisangabenverordnung regelt, wie eine Preisangabe auszusehen hat (vor allem: inkl. Mehrwertsteuer), aber nicht, dass sie überhaupt erfolgen muss.

Wachstumsdelle im Online-Modehandel

Das Wachstumstempo im deutschen Online-Handel mit Mode hat sich deutlich verlangsamt. Wie der Branchenverband bevh ermittelte, erhöhten sich die Bruttoumsätze mit Bekleidung im vergangenen Jahr um 11,5% auf rund 11,17 Mrd. Euro. 2015 hatte die Steigerungsrate noch bei 18% gelegen. Und: Im Dezember vergangenen Jahres war der bevh davon ausgegangen, dass sich die Erlöse im Online-Bekleidungshandel erneut um 18% erhöhen. Die Online-Modeumsätze haben allerdings inzwischen ein hohes Niveau erreicht, so dass die Wachstumsraten der vergangenen Jahr immer schwerer zu wiederholen sein dürften.

GfK: Modehandel kann vom Konsumplus 2017 kaum profitieren

Die privaten Haushalte in Deutschland werden 2017 real rund 1,5% mehr ausgeben als im Vorjahr. Diese Prognose stellte die GfK am Donnerstag in ihrer Pressekonferenz zum Konsum 2017 in Deutschland und Europa vor.

Weniger Ware und mehr Spannung auf der Fläche! BTE-Präsidium diskutiert aktuelle Situation

Ende März traf sich das BTE-Präsidium zu seiner turnusmäßigen Frühjahrssitzung. Dabei wurde konstatiert, dass das Jahr 2016 mehrheitlich leichte Umsatzeinbußen gebracht hat. Nach einem schwierigen Start ins Jahr 2017 zogen die Umsätze erst im März wieder an. Einige Modehäuser konnten allerdings durchgängig Umsatzzuwächse generieren, was oftmals auf besonders gute Mitarbeiter(teams) zurückzuführen ist, die über persönliche Kontakte selbständig Kundenfrequenz erzeugen.

Bargeldversorgung dauerhaft sicherstellen

Mehr als die Hälfte der Umsätze im Einzelhandel wird von den Kunden in bar bezahlt. „Die Barzahlung wird auf absehbare Zeit weiterhin ein wesentlicher Bestandteil des Zahlungsmixes im Einzelhandel sein. Deshalb muss die Versorgung der Bürger mit Banknoten auch in Zukunft effizient gewährleistet sein“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel.

„Made in Germany“ bei Kosumenten weltweit am beliebtesten

Die Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ ist die beliebteste weltweit. Das hat das Daten- und Marktforschungsportal Statista in einer Untersuchung, für die 43.000 Verbraucher aus 52 Ländern befragt wurden, herausgefunden. Das Ergebnis ist ein Made-in-Country-Index, der Deutschland laut Statista als „weltweit stärkstes Qualitätslabel für Waren- und Dienstleistungen“ einstuft.

ISO überarbeitet Kleidergrößen

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) verbessert ihren ISO 8559 Standard für Kleiderhersteller, um die Größenmarkierung für Kleidung auf der ganzen Welt anzupassen. Der ISO Standard 8559 soll den Online-Einzelhändlern eine geringere Rücksendungsrate und höhere Kundenzufriedenheit bescheren.

Blei und Cadmium in Modeschmuck

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat in seiner letzten Jahrespressekonferenz auf Gesundheitsrisiken durch Modeschmuck hingewiesen. Nachdem in früheren Jahren noch Nickel im Fokus stand, fanden die Überwachungsämter zuletzt bei Kontrollen in 12 Prozent der Proben Blei und Cadmium in unzulässigen, gesundheitsschädlichen Mengen. Besonders vor „billigem“ Modeschmuck wurde in diesem Zusammenhang gewarnt.

Neues Datenschutzgesetz umstritten

Der Handelsverband HDE begrüßt die Anpassung des Bundesdatenschutzgesetzes an die neue europäische Datenschutzverordnung, fordert aber weitere Verbesserungen. Insbesondere bei der Videoüberwachung und der Nutzung von Kundendaten.

Einkäufe über das Internet boomen wie noch nie

Der Trend zum Einkauf über das Internet beschleunigt sich weiter. Im vergangenen Jahr wuchs der elektronische Handel von Waren um 12,5 Prozent auf 52,7 Milliarden Euro, teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) mit.