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Dialogplattform Einzelhandel: Innenstädte fit für die Digitalisierung machen

Zum Abschluss der Dialogplattform Einzelhandel im Bundeswirtschaftsministerium machte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser deutlich, dass Kommunen, Händler und Politik an einem Strang ziehen müssen, um den Standort Innenstadt auch in Zukunft attraktiv zu erhalten.

HDE-Online-Monitor: E-Commerce bleibt Wachstumsmotor

Der Online-Handel wird seinen Umsatz 2017 um rund zehn Prozent auf 48,7 Milliarden Euro steigern.

Das entspricht knapp zehn Prozent des Umsatzes im deutschen Einzelhandel, der 2017 nach HDE-Prognose insgesamt 493 Milliarden Euro erzielt. „Der Online-Handel bleibt Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel“, so Stephan Tromp, stellvertretender Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Deutschland (HDE). „Von Wachstumsgrenzen keine Spur.“

FASHION ACCESS CARD Erfolgreich im Markt etabliert

Die Modecenter IMOTEX und EUROMODA in Neuss haben vor etwas mehr als 2 Jahren mit der FASHION ACCESS CARD die neue Zugangsberechtigung für den größten Orderplatz für Pronto Moda vorgestellt.

Vom Start an ist die Karte durch den attraktiven Preis und die Kostenvorteile sehr erfolgreich und wird von sehr vielen Einzelhändlern im In- und Ausland genutzt.

Sie ist für 2 Jahre gültig und konnte jetzt zum ersten Mal verlängert werden. Die beiden Modecenter freuen sich, dass bis jetzt schon über 70 % der Karteninhaber verlängert haben.

Steuererklärung: Teilwertabschläge stichhaltig begründen!

In vielen Mode- und Textilfachgeschäften steht derzeit die Bewertung des Warenlagers für die steuerliche Ermittlung des Gewinns für 2016 an. Dabei ist die Festlegung der Teilwertabschläge nach wie vor ein zentraler Streitpunkt im Falle von Betriebsprüfungen durch das zuständige Finanzamt. Den BTE erreichen immer wieder Meldungen aus dem Handel, dass viele Prüfer sich schwer tun, Mode-bedingte Abwertungen zu akzeptieren. Insbesondere die pauschalen Abwertungen allein nach Altersklassen führen immer wieder zu Streitigkeiten mit dem Finanzamt. Mitunter wird sogar der Ansatz von Teilwertabschlägen gänzlich abgelehnt.

Gesetz gegen Steuerumgehung: Ratenzahlung im Handel weiterhin ermöglichen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor Auswirkungen des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes, das derzeit vom Finanzausschuss im Bundestag beraten wird.

Demokratische Veränderungen berücksichtigen

Die Altersstruktur der deutschen Bevölkerung verändert sich dramatisch. Lebten Ende 2015 laut Statistischem Bundesamt in Deutschland sieben Millionen Menschen im Alter zwischen 50 und 54 Jahren, so lag die Zahl der 10- bis 14-Jährigen mit 3,7 Mio. nur noch bei rund der Hälfte (ohne Berücksichtigung aktueller Zuwanderung).

Probleme durch Rabattschlachten, Konkurrenzdruck und Frequenzrückgang

2016 war für den mittelständischen Modefachhandel ein durchwachsenes Jahr. Das bestätigt eine aktuelle repräsentative BTE-Umfrage aus dem Januar/Februar 2017, wonach 43 Prozent der teilnehmenden Unternehmen im letzten Jahr rückläufige Umsätze hinnehmen mussten. 18 Prozent erzielten ein Pari gegenüber 2015. Immerhin 40 Prozent konnten sich über ein Umsatzplus freuen, das bei 20 Prozent sogar mehr als drei Prozent betrug.

Registrierkasse von Morgen – die iPad-Kasse "to go"

Den Einzelhandel kosten die Anforderungen ihrer Kunden im Check-Out-Vorgang 24 Prozent des gesamten Filialprozesses. Einfache Implementierung, sofortiger Omnichannel-Zahlungsverkehr, ortsungebundene Möglichkeiten des Einsatzes – eine kostengünstige, innovative Alternative zu den herkömmlichen Registrierkassen ist die iPad-Kasse. Der Kunde fordert zudem Flexibilität, schnelle Abwicklung und das Angebot bargeldloser, kartengestützter Zahlverfahren.

Saks Off 5th: Edel-Outlets machen Wettbewerb auf dem Textilmarkt noch härter

Der Wettbewerb auf dem deutschen Textilmarkt ist schon jetzt hart. Doch wird er wohl noch ein Stück härter werden. Denn am Donnerstag eröffnet der kanadische Kaufhof-Eigentümer Hudson's Bay Company (HBC) in Düsseldorf die erste deutsche Filiale seines Edel-Outlets Saks Off 5th.

2016: Stabiler Textilumsatz

Der Einzelhandelsumsatz mit Bekleidung sowie Haus- und Heimtextilien ist nach ersten Hochrechnungen des BTE Handelsverband Textil im Jahr 2016 auf Vorjahresniveau geblieben. Insgesamt lag das Marktvolumen von Bekleidung und Textilien im Einzelhandel in Deutschland im letzten Jahr damit bei 64 Milliarden Euro.

Allerdings verlief das Geschäft in den einzelnen Vertriebsformen sehr unterschiedlich. Mittelständische Boutiquen und Modehäuser dürften im Schnitt rund ein bis zwei ProzentUmsatz verloren haben, wohingegen vertikale Modeketten wie H&M, Primark oder Zara um die gleiche Rate zulegen konnten. „Dieses Umsatzplus der Vertikalen resultiert jedoch oftmals aus einer Flächenexpansion“, berichtet BTE-Präsident Steffen Jost.

GfK: Konsumklima in Deutschland im Aufwind

Trotz der Verunsicherung hinsichtlich des wirtschaftspolitischen Kurses von US-Präsident Donald Trump und der nun beginnenden Brexit-Verhandlungen sehen die deutschen Konsumenten die Wirtschaft hierzulande auf einem guten Weg. Die Verbraucherstimmung befindet sich laut GfK-Konsumklimastudie im April wieder deutlich im Aufwind. Konjunktur- und Einkommenserwartungen legten spürbar zu, und auch die Anschaffungsneigung steige moderat, teilten die GfK am Mittwoch mit. Die Prognose für das Konsumklima im Mai liegt bei 10,2 Punkten und damit deutlich über dem April-Wert (9,8).

Weniger Ware und mehr Spannung auf der Fläche! BTE-Präsidium diskutiert aktuelle Situation

Ende März traf sich das BTE-Präsidium zu seiner turnusmäßigen Frühjahrssitzung. Dabei wurde konstatiert, dass das Jahr 2016 mehrheitlich leichte Umsatzeinbußen gebracht hat. Nach einem schwierigen Start ins Jahr 2017 zogen die Umsätze erst im März wieder an. Einige Modehäuser konnten allerdings durchgängig Umsatzzuwächse generieren, was oftmals auf besonders gute Mitarbeiter(teams) zurückzuführen ist, die über persönliche Kontakte selbständig Kundenfrequenz erzeugen.

Bargeldversorgung dauerhaft sicherstellen

Mehr als die Hälfte der Umsätze im Einzelhandel wird von den Kunden in bar bezahlt. „Die Barzahlung wird auf absehbare Zeit weiterhin ein wesentlicher Bestandteil des Zahlungsmixes im Einzelhandel sein. Deshalb muss die Versorgung der Bürger mit Banknoten auch in Zukunft effizient gewährleistet sein“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel.

„Made in Germany“ bei Kosumenten weltweit am beliebtesten

Die Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ ist die beliebteste weltweit. Das hat das Daten- und Marktforschungsportal Statista in einer Untersuchung, für die 43.000 Verbraucher aus 52 Ländern befragt wurden, herausgefunden. Das Ergebnis ist ein Made-in-Country-Index, der Deutschland laut Statista als „weltweit stärkstes Qualitätslabel für Waren- und Dienstleistungen“ einstuft.

ISO überarbeitet Kleidergrößen

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) verbessert ihren ISO 8559 Standard für Kleiderhersteller, um die Größenmarkierung für Kleidung auf der ganzen Welt anzupassen. Der ISO Standard 8559 soll den Online-Einzelhändlern eine geringere Rücksendungsrate und höhere Kundenzufriedenheit bescheren.